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Steuerliche Qualifikation der Einkünfte aus einer FrühstückspensionOb es sich hierbei um Einkünfte aus Vermietung oder Gewerbebetrieb handelt, gibt es in der Verwaltung und Rechtsprechung unterschiedliche Auffassungen. Die wesentlichen Kriterien sind die Anzahl der Gästebetten und die vom Vermieter erbrachten Dienstleistungen. Finanzverwaltung Bettenanzahl Dienstleistungen Gewerbeordnung Gemäß § 149 Z 8 Gewerbeordnung liegt kein gebundenes Gewerbe vor, wenn nicht mehr als 10 Fremdenbetten bereitgestellt werden und nur Frühstück, kleine Imbisse, nichtalkoholische Getränke und Flaschenbier sowie gebrannte Getränke nur als Beigabe zu diesen Getränken verabreicht werden. Rechtssprechung Aufgrund mehrerer Erkenntnisse des VwGH ist die 10-Bettenanzahl nicht das entscheidende Kriterium. So entschied er in Fällen bei 4 Ferienwohnungen (18 Gästebetten) und sogar bei 15 Ferienwohnungen, dass ein Gewerbebetrieb nur dann gegeben ist, wenn die erbrachten Nebenleistungen das mit der Verwaltung der eigenen Liegenschaft üblicherweise verbundene Ausmaß an Verwaltungsarbeit überschritten wird. Eine Ferienwohnungsvermietung bei der z.B. keinerlei Verpflegung der Gäste und keine Wartung der Zimmer stattfindet, führt daher zu keinen Einkünften aus Gewerbebetrieb, sondern zu Einkünften aus Vermietung. Schlussfolgerung Ob Einkünfte aus Vermietung oder Gewerbebetrieb vorliegen ist im Einzelfall
zu prüfen. Für den Fiskus dürfte allerdings die 10 Fremdenbetten-Regel laut
Einkommensteuerrichtlinien maßgebend sein. Nebenleistungen sind daraufhin zu
beurteilen, ob sie über den Rahmen der gewöhnlichen Nutzungsüberlassung
hinausgehen (z.B. Zimmerservice mit a la carte bestellten Speisen etc.) In
Grenzfällen kann unter Umständen gegen die engere Auslegung des Fiskus Hilfe
beim VwGH gefunden werden.
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Mo-Do durchgehend von 8h bis 17h, Fr von 8h bis
14h, Dr. Klinger & Rieger, Steuerberater, FN
334t,
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